Lebensmittel richtig lagern: So bleiben sie länger frisch
Praktische Tipps zur optimalen Lagerung von Obst, Gemüse, Fleisch, Milchprodukten und Brot – gegen Lebensmittelverschwendung.
In Deutschland landen pro Kopf und Jahr etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Müll – ein Großteil davon wäre vermeidbar. Richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit erheblich und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen.
Die Kühlschrank-Zonen nutzen
- Oberstes Fach (8–10 °C): Käse, Butter, zubereitete Speisen
- Mittleres Fach (5–7 °C): Milchprodukte, Aufschnitt, Reste
- Unterstes Fach (2–4 °C): Frisches Fleisch, Fisch, Wurst – das kälteste Fach!
- Gemüsefach (8–10 °C, höhere Luftfeuchtigkeit): Salat, Gemüse, Beeren
- Türfächer (wärmster Bereich): Getränke, Saucen, Eier, Butter
Was nicht in den Kühlschrank gehört
- Tomaten: Verlieren Aroma und Textur bei Kälte
- Bananen: Werden im Kühlschrank braun und matschig
- Kartoffeln: Stärke wandelt sich bei Kälte in Zucker um
- Zwiebeln und Knoblauch: Brauchen trockene, dunkle Lagerung
- Brot: Wird im Kühlschrank schneller altbacken (Retrogradation der Stärke)
Tipp: Mindesthaltbarkeit ist kein Verfallsdatum
Das MHD gibt an, bis wann der Hersteller für die volle Qualität garantiert. Viele Produkte sind weit darüber hinaus genießbar. Vertrauen Sie Ihren Sinnen: Sehen, Riechen, Schmecken. Nur das Verbrauchsdatum ('zu verbrauchen bis') bei Fleisch und Fisch muss strikt eingehalten werden.