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Lebensmittel||8 Min. Lesezeit

Nutri-Score verstehen: Was die Buchstaben wirklich bedeuten

Der Nutri-Score erklärt: Wie die Nährwertkennzeichnung funktioniert und wie Sie sie für gesündere Einkäufe nutzen.

Nutri-ScoreNährwertLebensmittelkennzeichnungErnährung

Der Nutri-Score ist eine farbliche Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen. Die fünfstufige Skala reicht von A (dunkelgrün, günstigstes Nährwertprofil) bis E (rot, ungünstigstes Nährwertprofil). In Deutschland ist die Kennzeichnung freiwillig – immer mehr Hersteller nutzen sie jedoch.

So wird der Nutri-Score berechnet

Der Algorithmus berücksichtigt pro 100 Gramm: Ungünstige Nährstoffe (Energie, Zucker, gesättigte Fettsäuren, Salz) erhalten Minuspunkte, günstige Bestandteile (Ballaststoffe, Proteine, Obst/Gemüse/Nüsse) Pluspunkte. Die Differenz bestimmt den Buchstaben. Seit 2024 gilt ein überarbeiteter Algorithmus, der z. B. Süßstoffe und rotes Fleisch strenger bewertet.

Stärken und Grenzen

  • Stärke: Schneller Vergleich innerhalb einer Produktkategorie (z. B. Müsli A vs. Müsli C)
  • Stärke: Wissenschaftlich fundiert und in großen Studien validiert
  • Grenze: Vergleich zwischen verschiedenen Kategorien wenig aussagekräftig
  • Grenze: Zusatzstoffe, Verarbeitungsgrad und Bio-Qualität werden nicht berücksichtigt
  • Grenze: Portionsgrößen spielen keine Rolle – immer Bezug auf 100 g/ml

Nutzen Sie den Nutri-Score als schnelle Orientierung beim Einkauf, aber ersetzen Sie damit nicht den Blick auf die vollständige Nährwerttabelle und Zutatenliste.

Ein Nutri-Score A bedeutet nicht automatisch 'gesund'. Auch hoch verarbeitete Produkte können einen guten Score erhalten. Achten Sie zusätzlich auf die Zutatenliste und den Verarbeitungsgrad.