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Versicherungen||8 Min. Lesezeit

Private Haftpflichtversicherung: Ihre wichtigste Versicherung

Warum die private Haftpflichtversicherung unverzichtbar ist und welche Leistungen ein guter Tarif bieten muss.

HaftpflichtversicherungPflichtversicherungSchadensersatz

Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet unbegrenzt mit seinem gesamten Vermögen – das regelt § 823 BGB. Ein umgestoßenes Glas Rotwein auf dem Laptop des Freundes, ein Fahrradunfall mit Personenschaden: Die Kosten können schnell existenzbedrohend werden. Die private Haftpflichtversicherung schützt vor diesem finanziellen Risiko und kostet dabei nur wenige Euro im Monat.

Was eine gute Haftpflichtversicherung abdecken muss

  • Deckungssumme: Mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Mietsachschäden an der Wohnung (z. B. Wasserschaden durch defekte Waschmaschine)
  • Gefälligkeitsschäden (z. B. beim Umzugshelfen)
  • Schlüsselverlust (auch für zentrale Schließanlagen)
  • Deliktunfähige Kinder mitversichert (unter 7 Jahren)
  • Forderungsausfalldeckung (wenn Ihnen ein unversicherter Dritter Schaden zufügt)

Was kostet eine gute Haftpflichtversicherung?

Gute Singletarife gibt es bereits ab 40–60 Euro pro Jahr, Familientarife ab 60–90 Euro. Für diesen geringen Betrag schützen Sie sich vor Schadenersatzforderungen, die im schlimmsten Fall in die Millionen gehen können. Die Haftpflichtversicherung ist damit die Versicherung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Überprüfen Sie Ihren bestehenden Tarif alle 2–3 Jahre. Neuere Tarife bieten oft bessere Leistungen zu gleichen oder niedrigeren Beiträgen. Der Wechsel ist zum Ende des Versicherungsjahres mit einer Frist von 3 Monaten möglich.

Vorsicht: Vorsätzlich verursachte Schäden sind nie versichert. Auch Schäden an geliehenen oder gemieteten Gegenständen (außer der Mietwohnung) sind in vielen Basistarifen nicht abgedeckt.