Zahnbleaching: Risiken, Kosten und sichere Alternativen
Was Sie über professionelles und Heim-Zahnbleaching wissen müssen: Methoden, Risiken und Kosten im Überblick.
Weiße Zähne gelten als Schönheitsideal – der Markt für Bleaching-Produkte und -Behandlungen boomt. Doch nicht alle Methoden sind gleich wirksam und sicher. Von der professionellen Behandlung beim Zahnarzt über Drogerie-Produkte bis zu fragwürdigen Hausmitteln: Wir klären auf.
Methoden im Vergleich
- Professionelles In-Office-Bleaching beim Zahnarzt: Hochkonzentriertes Wasserstoffperoxid (bis 35 %), schnelles Ergebnis, ca. 300–800 € pro Sitzung
- Home-Bleaching mit individueller Schiene vom Zahnarzt: Niedrigere Konzentration, mehrere Anwendungen, ca. 200–400 €
- Freiverkäufliche Strips und Gels aus der Drogerie: Maximal 0,1 % Wasserstoffperoxid (EU-Grenze), begrenzte Wirkung, 10–50 €
- Bleaching-Zahnpasta: Enthält Schleifkörper, hellt nicht auf, sondern entfernt nur oberflächliche Verfärbungen
Risiken und Nebenwirkungen
- Vorübergehende Zahnempfindlichkeit (häufig)
- Zahnfleischreizungen bei unsachgemäßer Anwendung
- Schmelzschädigung bei zu häufiger Anwendung oder zu hoher Konzentration
- Ungleichmäßiges Ergebnis bei Füllungen und Kronen (diese werden nicht aufgehellt)
Bleaching-Studios ohne zahnärztliche Aufsicht dürfen in der EU nur Produkte mit maximal 0,1 % Wasserstoffperoxid verwenden. Höhere Konzentrationen dürfen nur von Zahnärzten eingesetzt werden. Hinterfragen Sie Angebote, die 'professionelle Ergebnisse' ohne Zahnarzt versprechen.
Lassen Sie vor jedem Bleaching Ihre Zähne zahnärztlich untersuchen. Karies, Risse im Zahnschmelz oder freiliegende Zahnhälse müssen vorher behandelt werden. Und: Eine professionelle Zahnreinigung allein kann bereits sichtbare Verbesserungen bringen.